Björn Boom Bang!

Torreicher Start der Torfabrikanten ins Jahr 2026. Beim Röhrtal-Charity-Cup in Sundern fielen die Tore zahlreich und aus allen Lagen. Besonderes Momentum: endlich hat auch Defensivspezialist Björn seine erste Bude gemacht! Der Jubel kannte keine Grenzen.

Was die Kollegen vom TuS 1886 Sundern der Sauerländer Fußballwelt mit ihrem Röhrtal-Charity-Cup bieten, ist von vorne bis hinten was Besonderes. Wo andere rund um Weihnachten und Neujahr in der Couch versinken, ziehen die Ehrenamtlichen des TuS eine Serie von insgesamt 15 einzelnen Turnieren mit 160 Mannschaften und ca. 2.000 Spielerinnen und Spielern durch. Dabei steht der Fairplay-Gedanke stets im Vordergrund und es werden über 15.000 Euro an soziale Einrichtungen ausgeschüttet. Über all das stellt der TuS Sundern dabei sein Statement gegen Rassismus. Ehrensache, dass da auch die Torfabrik wieder am Start war.

 

Fünf Mannschaften, davon jeweils zwei vom TuS Sundern und der Torfabrik sowie ein Allstar-Team aus Trainern und Fans beider Clubs, sorgten für ein morgendliches Torfestival beim Röhrtal-Charity-Cup. Dank eines avantgardistischen Spielplans katapultierte sich die Zweite von Sunderns Dritter auf den Platz des Ersten. Soviel zur höheren Mathematik.

 

Trotz heftigem Wintereinbruch kamen die Torfabrikanten wieder aus dem ganzen Hochsauerlandkreis zusammen, um diesen Jahresauftakt gemeinsam und idealerweise erfolgreich zu begehen. Wenn die Titelverteidigung auch missglückte, freute sich einer ganz besonders. Torfabrik-Spieler Björn Franke erzielte sein allererstes Tor im Wettkampfeinsatz. Schon öfter war Björn, der seit 2019 seine Schuhe für die Torfabrik schnürt, ganz nah dran. In einem Spiel vor einigen Jahren hatte Björn schon mal "fast drei Tore geschossen". Aber halt nur fast. Im verflixten 7.Jahr platzte nun endlich der Knoten. Björn traf! Ein schwereloser Jubellauf ließ unseren Defensivmann daraufhin nahezu über das Spielfeld schweben.

 

Björn ist eines der großen Mentalitätsmonster in den Reihen der Torfabrik und hat sich diesen Treffer mehr als verdient. Bei jedem Spiel und jedem Training ist Björn dabei. Immer als Erster da und immer als Letzter weg. Das ist Björn. Erwähnenswert auch deshalb, weil Björn in Hüsten wohnt und seine Familie jedes Mal 70 Kilometer abspulen muss, damit er zum Training oder Spiel kommt. Das ist Einsatz! Auch sonst ist Björn ein Musterbeispiel für Identifikation, Zuverlässigkeit und Kameradschaft. Doch nicht nur das. Björn ist ein echtes Konditionswunder, ein wahrer Dauerläufer. Gegen Björn ist der Duracell-Hase ein Phlegmatiker. Björn ist immer unterwegs und überall auf dem Feld zu finden. Manchmal auch darüber hinaus. Zum Beispiel dann, wenn er zeitgleich auf dem Feld seiner Passion als Abfangjäger nachkommt, parallel dazu ein Schwätzchen mit den Zuschauern hält und im selben Moment auch noch ein vorbeifliegendes Flugzeug beobachtet. Björn ist überall und überall unersetzlich.

 

"Ach, wissen Sie, Fußball ist für meinen Sohn doch das Allerwichtigste im Leben", sagte Björns Mutter mal achselzuckend zum Trainer, als es wieder darum ging, die Urlaubsplanung der Familie nach dem torfabrikalischen Jahreskalender auszurichten. Dem können und wollen wir nichts hinzufügen. Außer: Glückwunsch, lieber Björn! Das hast Du Dir redlich verdient. Wir sind sehr stolz, Dich in unserer Mannschaft zu haben!